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Limburger Regatta 2017 am 2. & 3. September

Am vergangenen Wochenende starteten die Sportler des Mühlheimer Rudervereines 1911 e.V. auf der Limburger Kurzstreckenregatta. Nach den Sommerferien konnten die Ruderer wieder erholt an den Start gehen und gewannen 22 von 31 Rennen. Die Trainer waren sehr zufrieden mit dieser herausragenden Leistung.

Den Anfang machte Tashi Wöll im Einer der 14-jährigen und gewann an beiden Wettkampftagen ihre Rennen über die Distanz von 500 Metern. In der gleichen Altersklasse bei den Jungen fuhr Marco Sattler am Samstag auf den zweiten Platz und gewann sein Rennen am Sonntag souverän. Felix Klingenberg, ebenfalls 14 Jahre, ging im Einer nur sonntags an den Start und entschied seinen Lauf für sich.

Limburg ist die einzige Regatta, bei der Kinder im Alter von unter 14 Jahren im gemixten Doppelzweier starten dürfen. Diese Möglichkeit wurde von Tashi Wöll und Felix Klingenberg genutzt. Sie fuhren die nächsten zwei Siege für den MRV nach Hause.

Jonas Hartmann konnte sich an diesem Wochenende besonders freuen, er startete im Einer der 12-jährigen Leichtgewichte und gewann zum ersten Mal überhaupt. Im gleichen Jahrgang startete auch David Klingenberg und konnte an beiden Tagen seine Gegner mit Abstand hinter sich lassen.

Leonie Löwe ging sonntags im Einer der 13-jährigen an den Start und gewann. Genauso wie Lene Junker, ebenfalls im Mädchen Einer.

Auch die Junioren zeigten ihr Können. Julian Bothe und Luke Löwe gewannen beide ihre Einer Rennen. Außerdem starteten sie in Renngemeinschaften mit dem Marburger Ruderverein. Luke im Doppelzweier mit Thomas Scheld gewannen an beiden Tagen, genauso auch Julian Bothe mit Bruno Spät. Diese Vier fuhren zusätzlich einen B-Junioren Doppelvierer mit dem sie sich am Samstag leider knapp als zweite geschlagen geben mussten, aber sonntags souverän den Sieg nach Hause fuhren.

Laura Back und Katharina Müller gingen im B-Juniorinnen Doppelzweier an den Start und erreichten am Samstag den dritten, und am Sonntag den zweiten Platz.

Auch Jennifer Buchwald ging im Frauen Einer an den Start, absolvierte zwei gute Rennen und fuhr an beiden Tagen nach spannenden Rennen auf den zweiten Platz.

Als letztes gingen dann nochmal die Kinder an den Start. Der gemixte Doppelvierer mit Tashi Wöll, Felix Klingenberg, Marco Sattler, Leonie Löwe und Steuerfrau Lea Bothe gewann am Samstag mit Abstand und am Sonntag nach einem spannenden Endspurt ebenfalls.

Hessenmeisterschaft Eschwege 2016

Man kann die diesjährige Hessenmeisterschaft durchaus als erfolgreichen Saisonabschluss des Mühlheimer Rudervereins 1911 e.V. bezeichnen, denn die 27 angereisten Sportler und Trainer kehrten am vergangenen Sonntag mit 13 Titeln an den Main zurück. Die Hessenmeisterschaft im Rudern findet jedes Jahr am ersten Oktoberwochenende auf dem Werratalsee in Eschwege statt. Sie bestand in diesem Jahr erstmalig nicht nur aus einer 1000 Meter Strecke, die am Samstag gerudert wurde, sondern auch aus einer Sprintdistanz über 350 Meter am Sonntag. Der für seine rauen Bedingungen bekannte See machte es den aus ganz Hessen stammenden Athleten nicht immer leicht und stellenweise ließ das Wetter zu wünschen übrig. Auch deswegen waren alle Mühlheimer froh, dass sie in der warmen Jugendherberge neue Kraft tanken konnten.
Abfahrt war bereits am Freitag Nachmittag, aber aufgrund des starken Feiertagsverkehrs war eine letzte Trainingseinheit vor dem Abendessen in der Unterkunft nicht mehr möglich. Dennoch kamen alle durch ihre Vorläufe und standen somit im Finale.

Den Anfang machte Leonard Belz, der auf den 1000 Metern Bronze errang und sich am Sonntag  sogar den Vizemeistertitel im Einer der 13 jährigen Jungen auf der Sprintdistanz holte. Direkt im Anschluss konnten Paul Lindner und Florian Borgstedt im Junior A Doppelzweier am Samstag ebenfalls Silber erringen. Die beiden 17-jährigen können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, die sie nun mit dem erruderten Titel krönen.

Im Jungendoppelzweier der ältesten C-Junioren wurden sowohl Julian Bothe mit Partner Luke Löwe, als auch in der Leichtgewichtsklasse Felix Klingenberg mit Schlagmann Jonas Tybussek Hessenmeister auf der Normaldistanz am Samstag.

Der aus den beiden Zweiern spontan gebildete Jungenvierer der 13 und 14 Jahre alten Jungen mit Steuerfrau Mathilde Oppermann konnte in seinem ersten gemeinsamen Rennen direkt die schon lange zusammen trainierende Konkurrenz hinter sich lassen und erreichte im Finale den 2. Rang.

Am Sonntag konnten leider aufgrund einer Wettkampfregel nur die Zweierkombinationen starten und so erreichten die Leichtgewichte den Vizemeistertitel und die „Schweren“ Gold im Sprint. Beide Mannschaften qualifizierten sich in diesem Jahr für Bundeswettbewerb Anfang Juli, dieser ist für Kinder bis einschließlich 14 Jahre der größte Wettkampf, an dem nur die Besten der Besten teilnehmen dürfen. Dort haben auch Tashi Wöll mit Laura Back im leichten Mädchendoppelzweier der 13/14-jährigen teilgenommen. Die beiden konnten auch auf der Hessenmeisterschaft überzeugen und landeten am ersten Wettkampftag nach einem langen und harten Duell auf dem Silberrang. Leider war es für die beiden Freundinnen erstmal das letzte gemeinsame Rennen, denn in der kommenden Saison steigt Laura in die nächst höhere Altersklasse auf. Entsprechend emotional waren die Siegerehrung am Ufer des Werratalsees. Am Sonntag kam ihr Rennen leider auf Grund von mangelnder Gegenmeldung nicht zustande. Jedoch war die aus Maintal stammende Tashi im Einer auf der Sprintdistanz gemeldet und errang Bronze.

Aber auch die ganz Jungen nutzten die Möglichkeit sich gegen die anderen Hessen durchzusetzen, und so konnten Lea Bothe mit Schlagfrau Leonie Löwe im jüngsten Mädchenzweier auf der Langstrecke gegen die starken Gegnerinnen aus Bürgel triumphieren, und wurden mit Gold belohnt. Am Sonntag revanchierten sich die Offenbacher Ruderinnen, jedoch musste der Fotobeweis zu Hilfe genommen werden, um den 2. Platz für die Mühlheimer zu bestätigen. In der selben Altersklasse konnten im Jungendoppelzweier Tom Scheele und David Klingenberg ebenfalls überzeugen und holten sich an beiden Tagen Silber.

Besonders gefreut haben sich die beiden B-Juniorinnen Celina Borgstedt und Katharina Müller, die Anfang des Jahres vom Fechenheimer Ruderclub zum MRV wechselten. Sie konnten eine Bronze Medaille im Zweier errundern.

Die Regattagruppe des Mühlheimer Rudervereins 1911 e.V. beendete mit der Regatta in Eschwege die Saison 2016 und blickt sehr zufrieden auf äußerst erfolgreiche Monate zurück. Die vorher gesetzten Ziele wurden mehr als erreicht und übertroffen. Aktuell ruht sich der ganze Verein von den kräftezehrenden letzten Wochen aus, bevor ab Anfang November wieder die Vorbereitung für die kommenden Wettkampfe beginnt.

Tagesfahrt nach Offenbach

Unser Breitensportwart Jürgen Reitz hatte am Sonntag 31.07.2016 zu einer Tagesfahrt nach Offenbach eingeladen.
Ziel war das Bootshaus der Offenbacher Rudergesellschaft Undine 1876, wo wir im italienischen Restaurant gut zu Mittag essen konnten.
Es hatten sich 15 erfahrene Ruderer sowie auch Anfänger, die im Sommer 2016 Rudern erlernten angemeldet. So wurden die Boote gemischt und wir ruderten mit drei Doppelvierern nach Offenbac h. Einige Breitensportler folgten mit dem Rad und auch mit dem Auto.

Regatta Großauheim

Gleich sechs „Regatta-Neulinge“ vom Mühlheimer Ruderverein 1911 e.V. konnten sich am vergangenen Wochenende zusammen mit den Aktiven die schon länger dabei sind bei dem Wettkampf in Hanau-Großauheim präsentieren. Somit waren an diesen beiden Tagen um die dreißig Sportler angereist und wurden von dem Trainerstab, bestehend aus Sabrina Neiter, Sarah Müller und Sebastian Pohl, bestens betreut. Diese können auch stolz auf die gezeigte Leistung sein, denn es wurden 23 Siege eingefahren. Sehr erfreulich war besonders der Sieg von Lukas Strauch, der einer der „Neuen“ ist, und sich gleich auf der ersten Regatta gegen seine Gegner durchsetzen konnte. Traditionell wurde der Vierzehnjährige natürlich direkt nach seinem ersten siegreichen Rennen „getauft“, das heißt von den anderen der Gruppe in das Wasser geworfen.
Aber auch die anderen C – Junioren, also Kinder bis einschließlich 14 Jahre, waren wieder sehr erfolgreich. David Klingenberg und sein Schlagmann Tom Scheele konnten beide sowohl ihren Zweier, als auch ihren Einer für sich entscheiden. Lea Bothe legte auch mit ihrem Boot „Müllerborsch“ am Siegersteg an, nach einem souveränen Sieg. Leider startete die ein Jahr jüngere Mathilde Oppermann in dem selben Lauf, so konnte sich die Zweitplatzierte leider keine Medaille abholen, obwohl sie zwei Gegnerinnen hinter sich ließ.

Die etwas Älteren, Julian Bothe, Luke Löwe, Jonas Tybussek und Felix Klingenberg (Bild) konnten auch wieder überzeugen und fuhren einen Sieg nach dem anderen ein. Die gleich alte Tashi Wöll wurde am ersten Tag leider Opfer der schlechten Wetterbedingungen und testete die Wassertemperatur, siegte dafür aber am zweiten Wettkampftag gegen ihre Gegnerinnen.

Nicht zu vergessen sind die Aktiven aus den älteren Jahrgängen, die auch Erfolge zu verzeichnen haben. Philipp Spruck mit seinem Partner Tobias Schack im Zweier, sowie Celina Borgstedt im Einer gewannen jeweils an beiden Tagen ihren Lauf.

Die Herbstregatta auf dem Main ist aufgrund der Nähe auch immer ein festes Datum im Terminkalender der Eltern, so freuten sich die Sportler über eine große Fangemeinde und lautstarkes Anfeuern.

Nun sind noch zwei Wochen Zeit, bis die Herbstsaison mit der Hessenmeisterschaft in Eschwege endet. Bis dahin heißt es sich wieder auf die doppelte Distanz von 1000 Metern vorzubereiten.

 

Regatta Wiesbaden – Schierstein

Die Trainer des Mühlheimer Ruderverein 1911 e.V. können nach diesem Wochenende durchaus zufrieden sein, denn die von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen waren auf der 61. Regatta im Schiersteiner Hafen in Wiesbaden sehr erfolgreich. Die 20 gemeldeten Sportler fuhren am 10. und 11. September 23 Siege ein und landeten damit in der Gesamtwertung aller angereisten Vereine auf dem dritten Rang, direkt hinter den regionalen Großvereinen. Ein besonders spannendes Duell lieferten sich Laura Back und ihre Schlagfrau Tashi Wöll (Bild) gegen den Mainzer Ruderverein. Die beiden Mühlheimer konnten durch einem atemberaubenden Endspurt eine ganze Bootslänge aufholten und kamen fast zeitgleich mit ihren Gegnerinnen ins Ziel. Der Schiedsrichter musste den Fotobeweis zu Hilfe nehmen und gab dann den eindeutigen Sieg für den am Main ansässigen Verein bekannt.

Auf ganzer Linie erfolgreich waren auch wieder Julian Bothe mit seinem Partner Luke Löwe, die den Jungenzweier 14 Jahre zwei mal für sich entscheiden konnten. Auch Felix Klingenberg, der in seinem Alter als Leichtgewicht antrat, legte im Einer und im Zweier mit Jonas Tybussek am Siegersteg an.

Nicht zu vergessen sind die Jüngsten, Tom Scheele, Lenoard Belz, Mathilde Oppermann, Leonie Löwe und David Klingenberg, die sich alle mindestens ein Mal eine Medaille abholen durften.

Besondere Erwähnung verdient noch Celina Borgstedt, die zum Jahresbeginn vom Frankfurter Ruder-Club Fechenheim wechselte. Sie startet seit diesem Jahr in einer neuen Altersklasse und fuhr ihren ersten Sieg als B-Juniorin ein.

Der Mühlheimer Ruderverein 1911 e.V. erfreut sich in letzter Zeit an immer mehr Aktiven, die sich alle sehr engagieren.

In den kommenden Wochen findet die Regatta in Großauheim und die Hessenmeisterschaft in Eschwege statt, an denen der Verein wieder stark vertreten sein wird.

Limburger Regatta

Die Sportler des Mühlheimer Rudervereines 1911 e.V. nahmen am 3. und 4. September an der Regatta in Limburg auf der Lahn teil. Zuvor hatten sich alle in den Sommerferien von der vergangenen Frühjahrs-Saison erholt und sich auf die Regatten im Spätsommer vorbereitet. Die 11 bis 17 Jährigen haben sich am vergangenen Wochenende auf der Lahn gut geschlagen und so konnten 16 von 30 gestarteten Rennen für den MRV entschieden werden. Besonders die Jüngsten hatten ihre Gegner gut im Griff. Leonie Löwe und Lea Bothe waren jeweils im Einer gemeldet und zum ersten Mal auch zusammen im Doppelzweier der zwölfjährigen Mädchen, den sie, zusätzlich zu ihren siegreichen Einzelrennen, direkt gewannen. Aber auch der gleichaltrige Junge Tom Scheele, sowie die ein Jahr jüngeren David Klingenberg und Mathilde Oppermann verwandelten ihre Chance im Einer zu einem großen Erfolg.

Herausragende Leistungen zeigten wieder Luke Löwe und sein Bootspartner Julian Bothe. Die beiden Vierzehnjährigen waren im Juli schon auf dem Bundeswettbewerb angetreten und fuhren in  Limburg im Einzel und Doppelzweier wieder auf das Siegespodest. Im selben Zweierrennen, aber als Leichtgewichte, siegten Felix Klingenberg mit seinem Schlagmann Jonas Tybussek.

Besonders gefreut hat sich aber Tashi Wöll, die zum ersten Mal ihren Einer „Feuerrädchen“, benannt nach der Mühlheimer Spezialität, vor ihrer Gegnerin über die Ziellinie schob und den erlösenden Endton hörte.

Nicht zu vergessen sind aber die Älteren, denn auch die Junioren schlugen sich gut. Tobias Schack und Phillip Spruck (Bild) gewannen ihren Lauf vor Weilburg. Auch Jennifer Buchwald durfte sich einen Pokal, am Siegerstand abholen.

Alles in allem sind die Trainer nach zwei langen Tagen sehr zufrieden mit ihren Athleten und freuen sich schon auf die kommenden Wochen, denn Limburg war so wie in jedem Jahr der Auftakt in die so genannte Herbstsaison, die mit der Hessenmeisterschaft im Oktober endet.

„Kein Kanu!“ ist für den Ruderverein auf dem Main unterwegs

Neu im „Stall“ des Mühlheimer Rudervereins: In diesem Jahr hat er gleich vier neue Boote.

Monika Mieth taufte den leichten Kindereiner (rechts) auf den Namen „Miethbringsel“. Das Boot wurde stellvertretend für die Kinder der Regattagruppe von Laura Back „eingerudert“. Sie ist eine erfolgreiche Ruderin im letzten Kinderjahr und hat sich mit ihrer Partnerin Tashi Wöll für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Der neue Kombi-Zweier (links) kann als Doppelzweier oder als „Zweier ohne“ , der schwierigsten Bootsklasse im Rudern, gefahren werden. Er wurde von zwei der derzeit erfolgreichsten Athleten des MRV, Tobias Schad und Luise Oppermann, eingeweiht. Schad taufte ihn auf „Kein Kanu! „.

Bürgermeister Daniel Tybussek taufte den Gig- Doppelvierer „Odyssee“ (zweiter von rechts). Der Zusatz Gig steht für eine breite Bauform, die bevorzugt im Breitensport und in der Anfänger-Ausbildung eingesetzt wird. Die Ehre, dieses Boot aus der Werft zu rudern, gebührte den vier Jüngsten der Regattagruppe: Leonie Löwe, Mathilde Oppermann, Leonard Belz und Tom Scheele. Alle haben schon erfolgreich Wettkämpfe bestritten.

Der Kombi-Vierer ohne Steuermann bekam vom Sportkreisvorsitzenden Peter Dinkel den Namen „Black-fire“. Die Junioren Jenny Buchwald, Paul Lindner und Florian Borgstedt sowie der Kinderruderer Julian Bothe ruderten das Boot an.

Auszeichnung für Weltmeister – Gold für Tobias Schad

Mit der Leistungsnadel in Gold des Landessportbundes Hessen e.V. zeichnete am 05.05.2016 Sportkreisvorsitzender Peter Dinkel Tobias Schad vom Mühlheimer Ruderverein von 1911 e.V., für die auf dem Lac D’Aiguebelette / Frankreich erruderte Weltmeisterschaft im Leichgewicht – Männer – Achter aus.

Reinhold Beck in: Landessportbund Hessen – Sport in Hessen vom 28. Mai 2016

Regatta Gießen

Die Ruderer aus Mühlheim starteten am vergangenen Pfingstwochenende auf der 104. Gießener Regatta und traten gegen die beiden dort ansässigen, sowie zahlreiche angereiste Vereine an. Die Regatta findet jedes Jahr an Pfingsten statt und besteht aus drei Regattatagen. Samstag und Sonntag starten die Sportler auf der Distanz von 1000 Metern. Pfingstmontag findet aber der allseits beliebte Sprintcup statt, bei dem nur eine verkürzte Strecke von 350 Metern gerudert wird. Hier kommt es auf eine hohe Schlagfrequenz und absolute Präzision, gerade in Mannschaftsbooten, an. High-Light ist das Duell der Männer-Achter, der Königsklasse im Rudersport, bei der in diesem Jahr ein neuer Achter des Gießener Ruderclubs Hassia 106 e.V. sein Debüt feierte.

 

Der Mühlheimer Ruderverein 1911 e.V. trat mit knapp 20 Sportlern an, meldete Samstag und Sonntag ca. 30 Rennen und konnte davon 12 für sich entscheiden. Besonders erfolgreich waren die Kinderruderer im Alter von 12-14 Jahren. Hier konnte sich Leonie Löwe (Bild: Mitte), Leonard Belz (Bild: Links), David Klingenberg (Bild: Mitte), Tom Scheele (Bild: Rechts) und Julian Bothe, die alle ihre Einer-Rennen gewannen. Julian Bothe gewann zudem mit seinem Zweierpartner Luke Löwe den Jungendoppelzweier 13/14 Jahre.

Außerdem waren die A-Junioren Jennifer Buchwald und Tim Lemki in ihrem Mix-Doppelzweier sehr erfolgreich.

Regatta Offenbach

Erfolgreich kehrten die Athleten des Mühlheimer Rudervereins 1911 e.V. von der 85. Regatta der Offenbacher RG Undine zurück, die am 7. und 8. Mai 2016 stattfand. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen kämpften dieses Jahr wieder hunderte Ruderer um den Sieg, nachdem die Regatta letztes Jahr wegen den Brückenarbeiten ausfallen musste. Mit knapp 30 gefahrenen Rennen, 15 Mannschaften und über 20 Teilnehmer war der MRV stark vertreten und behauptete sich gegen die, oft von weit her angereisten, Vereine.

Die drei Trainer Sabrina Neiter, Sarah Müller und Sebastian Pohl können auf einige Erfolge ihrer Jugendlichen zurückblicken. Besonders glänzen konnte Julian Bothe, der sowohl im Doppelzweier mit seinem Partner Luke Löwe, als auch im Einer, jeden seiner vier Starts zum Sieg ruderte. Aber auch Leonie Löwe konnte sich in ihrem Einer gegen die Gegnerin aus Limburg behaupten und ruderte Samstag, als auch am Sonntag bei der Revanche, auf den ersten Platz.

Paul Lindner konnte nach einem spannenden Rennen ebenfalls seinen Einer als erstes über die Ziellinie schieben. In der Gesamtwertung lag der Mühlheimer Ruderverein 1911 e.V. letztendlich auf den vierten Platz, was bei der großen Anzahl der Vereine einen großen Erfolg darstellt.

Regatta Mannheim

Unsere Sportler haben am 23. und 24. April an der Mannheimer Regatta teilgenommen. Die acht jugendliche Athleten sind dort gegen Teilnehmer aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und anderen Bundesländern angetreten.

Den Anfang machten die unter 15 jährigen Kinder Samstag vormittags auf der Langstreckendistanz von 3000 Metern. Hierbei wurde nach der Hälfte im extra dafür gesperrten Hafenbecken gewendet. Es traten hier drei Boote des Mühlheimer Rudervereins in unterschiedlichen Klassen an. Den Jungendoppelzweier 13 und 14 Jahre konnten Julian Bothe und Luke Löwe für sich entscheiden und bekamen dafür auf der anschließenden Siegerehrung eine Medaille sowie eine Uhrkunde. Die Beiden setzten sich auch am Sonntag auf der 1000 Meter Strecke durch und gewannen weiterhin den damit verbundenen Simon Ningel Gedenkpreis. In der selben Klasse nur als Leichtgewichte traten Felix Klingenberg und Jonas Tybussek an und belegten auf der Langstrecke einen Platz im guten Mittelfeld und Sonntags den Ersten in ihrem Lauf. Als letztes Rennen vor der Mittagspause traten Laura Back und Taschi Wöll im Mädchendoppelzweier 13 und 14 Jahre, ebenfalls als Leichtgewichte, an, ruderten aber aufgrund der starken Konkurrenz an beiden Tagen auf den letzten Platz.
Auch die Junioren zeigten, was sie in der Winterpause an Kraft und Ausdauer zulegten. Es heißt im Rudersport oft, man gewinne seine Rennen im Winter, da man sich während der kalten Jahreszeit an Land auf die kommende Saison vorbereitet.

Die Athleten Paul Lindner und Florian Borgstedt belegten auf der Distanz von 1500 Metern Samstag sowie Sonntag im Juniorendoppelzweier den 4. Rang.

Paul Lindner konnte sich jedoch in seinem zweiten Rennen, dem Einer, auf den ersten Platz rudern.

Anrudern 2016

Am vergangenen Sonntag war wieder einiges los auf dem Mainabschnitt bei Mühlheim, denn der Mühlheimer Ruderverein hat mit dem traditionellen „Anrudern“ offiziell die Saison 2016 begonnen. Trotz Regen und Wind haben sich viele Ruderkameraden getroffen um dieses, im Ruderkalender fest verankerte, Event zu zelebrieren.

 

Das Anrudern ist dabei weniger als generellen Startschuss zu verstehen, denn auf dem Wasser wird das ganze Jahr über trainiert. Viel mehr stellt es den Beginn der Wettkampfsaison dar. Somit ist es also gerade für die Teilnehmer von Regatten wichtig. Doch ist es für manche auch einfach eine Gelegenheit gemeinsam mit Ruderern auf dem Wasser zu sein, mit denen man sonst nicht oft zusammen ist. Während dem normalen Training sind die verschiedenen Gruppen zumeist unter sich. Gerade für die jüngsten Mitglieder, der Anfängergruppe unter der Leitung von Monika Mieth, ist es also etwas besonderes zusammen mit „den Großen“ zu rudern.

 

Höhepunkt der Veranstaltung ist die gemeinsame Abfahrt von der Schleuse Mühlheim bis zur Mündung der Rodau in den Main. Auf der Höhe des Vereinshauses gebührt die Ehre dann dem 1. Vorsitzenden, aktuell Stefan Mieth, die Saison mit der Vereinsglocke einzuläuten. Danach spaltet sich die Gruppe, manche Mannschaften fahren weiter, andere legen wieder an.
Dieses Mal haben drei der Boote im Anschluss an das Event eine Tageswanderfahrt zum Offenbacher Ruderverein, kurz ORV, veranstaltet. Manch einer der Gruppe die direkt angelegt haben, wartete schon in Offenbach auf die Wanderfahrer, um gemeinsam Mittag zu essen.

 

 

Alles in allem hatten alle Spaß an der alten Tradition.

Mühlheim gegen Müll

Am Samstag, den 16.04.2016, fand die jährliche Aktion „Mühlheim gegen Müll“ der Stadt Mühlheim statt. Im diesem Rahmen reinigten die Mitglieder des Mühlheimer Rudervereins wieder die Ufer des Mains. Und weil jeden Ruderer ein sauberes Ufer freut, beteiligten sich auch die jüngsten unserer Mitglieder begeistert und vollkommen freiwillig (Bild).

Ursprung der Aktion war vor ein paar Jahren das zunehmende Müllproblem im Naherholungsgebiet „Dietesheimer Steinbrüche“.

In den letzten Jahren weitete sich der Umkreis immer mehr aus und die Beteiligung stieg stetig an. Als kleine Belohnung gab es für alle Helfer wieder Erbsensuppe auf dem Gelände des Angelsportvereins in den Steinbrüchen.

 

Ein großes Danke an alle Helfer.

Trainingslager in Eschwege

Die Jugend des Mühlheimer Rudervereins 1911 e.V. hat die Osterferien wieder genutzt, um sich in einem einwöchigen Trainingslager auf die bevorstehende Saison vorzubereiten. In diesem Jahr ging es für ganze 6 Tage auf den Werratalsee nach Eschwege, der auch der Austragungsort der alljährlichen Hessenmeisterschaften ist. Die über 20 Kinder und Jugendlichen wurden von unserem dreiköpfigem Trainerteam, bestehend aus Sabrina Neiter, Sarah Müller und Luise Oppermann, bestens betreut.

 

Die knappe Woche nutzten alle um ihre Technik auf dem Wasser, sowie ihre allgemeine Leistungsfähigkeit zu verbessern. Ergänzend zu dem Wassertraining wurde zur Abwechslung, oder bei schlechtem Wetter alternatives Training, wie Schwimmen oder Laufen, angeboten. Die restlichen Stunden verbachten die Teilnehmer in der nahegelegenen Jugendherberge.

Trotz all den Anstrengungen war abends immer noch Zeit und Lust, um gemeinsam den Teamgeist zu stärken und Spaß in der Gruppe zu haben. Die Kombination aus Traingseinheiten und Ruhephasen machte auch dieses Trainingslager zu einem vollen Erfolg.

 

Gerne ist auf jeden Fall keiner der Teilnehmer wieder nach Hause gefahren, trotz sichtlicher Erschöpfung.

Nun sind noch ein paar Wochen Zeit, bis die Regatten los gehen. Dort bekommen alle, egal ob gemeinsam im Mannschaftsboot oder im Einer, die Möglichkeit, das im Trainingslager investierte in Form von Erfolgen wieder zu erlangen.

Vereinssprechstunde des Kreises im MRV

Der Kreis Offenbach hatte für den 7. April 2016 alle Mühlheimer Sportvereine eingeladen. Das Thema der  Veranstaltung lautete: Vereinssprechstunde „Integration DIREKT“! Für diese  Vereinssprechstunde stellte der MRV seine Räumlichkeiten im Bootshaus zur Verfügung.

 

Es referierten Alina Brunner vom Kreis Offenbach und Erwin Kneißl vom Sportkreis Offenbach. Aufgezeigt wurden die Möglichkeiten der Unterstützung der Vereine bei der Integration von Flüchtlingen. Die Teilnehmer konnten Fragen stellen und eine kleine Diskussionsrunde schloss die Veranstaltung ab. Leider war die Beteiligung der Mühlheimer Vereine gering, trotzdem konnten interessante Anregungen mitgenommen werden. Von uns als Gastgeber waren Stefan und Monika Mieth sowie Maria Radam anwesend.